Wir sind/waren Enterprise-Kunde bei Ninox.
Wir sind Enterprise-Kunde bei Ninox.
Also zumindest auf der Rechnung. In der Realität sind wir eher Beta-Tester mit Premium-Abo – ohne Kündigungsbutton.
Was man dafür bekommt?
Ladezeiten wie DSL 2001
Eine Tabelle mit 1000 Datensätzen braucht zwischen 2 und 10 Minuten zum Laden.
In der Zeit kocht man Kaffee, bucht einen Flug, gründet eine GmbH – und Ninox lädt immer noch.
Und wehe, zwei Leute klicken gleichzeitig – dann friert die ganze Plattform wie ein Reh im Fernlicht.
Performance? Nur theoretisch.
Laut Werbung: Enterprise-ready.
Laut Realität: bereit fürs Museum.
Wir haben gerade mal 18 von 50 GB belegt, und das System geht schon in die Knie.
Ich will nicht wissen, was bei 30 GB passiert – wahrscheinlich startet dann das Notfallprotokoll mit Rauchzeichen und SOS-Morsecode.
Support auf Geisterjagd
Der Support ist wie ein guter Witz: selten, schwer zu verstehen – und nicht mal lustig.
Keine Telefonnummer. Keine Rückrufe. Nur E-Mails mit der Energie von „Wir kümmern uns irgendwann… oder nie.“
Monatelang ungelöste Bugs? Ganz normal.
Dass wir unsere komplette Datenbank 2023 einmal neu bauen mussten, weil sich niemand zuständig fühlte? Ebenfalls normal.
Fehlerkultur im Selbstbedienungsmodus
Ein Problem bei Ninox wird nicht gelöst – es wird verlagert.
Am besten auf den Kunden.
Und wenn du dann nachfragst, kommt:
„Bitte prüfen Sie es im Inkognito-Modus.“
Klar. Und danach öffne ich die Datenbank im Traumfänger-Modus und tanze um mein Notebook.
Enterprise = Etikettenschwindel
Das Wort „Enterprise“ bei Ninox ist wie „Deluxe“ auf Tiefkühlpizza:
Sieht nett aus, schmeckt aber nach Enttäuschung.
Die Plattform skaliert – ja, aber nach unten.
Jede komplexe Anwendung wird zur Zitterpartie, jeder Prozess zum Selbstversuch.
Und man fragt sich: Ist das noch Software oder schon Stockholm-Syndrom?
Fazit:
Ninox ist keine Lösung. Ninox ist ein Hindernis.
Eine Oberfläche für Leute, die Tabellen hübsch finden – und nicht merken, dass darunter ein Holz-PC von 1998 rödelt.
Wir sind raus.
Für immer.
Und falls mich nochmal jemand fragt, ob ich Ninox empfehlen würde:
Nur meinem ärgsten Feind. Und selbst da hätte ich Skrupel.
31 maggio 2025
Non scritta su invito