11-monatiges Bürokratiechaos seit Wohnungskündigung
Seit der Kündigung im Juli 2025 gibt es ununterbrochen Ärger mit der Liegenschaftsverwaltung des Freilager Zürich.
Zunächst wurde das eingeschriebene Kündigungsschreiben betreffend die ordentliche Kündigung der Wohnung von der Verwaltung wochenlang ignoriert. Erst nach telefonischer Nachfrage wurde schliesslich eine Bestätigung zugestellt – allerdings mit der falschen Behauptung, die Kündigung sei ausserterminlich erfolgt. Gleichzeitig wurde mit einer Schadenersatzforderung gedroht.
Auch bei der Wohnungsabnahme kam es zu Problemen: Die Vertreterin der Liegenschaftsverwaltung erschien verspätet. Im Wohnungsabnahmeprotokoll wurden trotz einer Mietdauer von zehn Jahren zahlreiche Schäden als übermässige Abnutzung klassifiziert.
Die Schlussabrechnung zum Wohnungsabnahmeprotokoll wurde erst im Mai 2026 zugestellt, also rund sechs Monate nach dem Auszug. Zudem wurde sie an eine falsch geschriebene Adresse geschickt und enthielt fehlerhafte Unterlagen: Statt Dokumenten zu einem Mietkautionskonto wurden Unterlagen zu einer nicht existierenden Mietkautionsbürgschaft beigelegt.
Auf die schriftliche Bitte, die Auflösung des Mietkautionskontos einzuleiten, reagierte die Verwaltung nicht mit den korrekten Unterlagen, sondern mit einer Mahnung samt Mahngebühr von 20 Franken. Erst nach erneuter telefonischer Nachfrage wurden die richtigen, nach Unterschrift für die Bank bestimmten Unterlagen geschickt.
Allerdings wurde dabei ausschliesslich der Ehemann angeschrieben und nur seine Unterschrift verlangt, obwohl es sich um eine Familienwohnung handelt und sowohl der Mietvertrag als auch der Bankvertrag auf Ehemann und Ehefrau lauten. Die in den Unterlagen mehrfach erwähnte Kontaktadresse war immer noch falsch geschrieben.
Deshalb müssen Mitte Juni 2026 erneut korrekte Unterlagen bei der Liegenschaftsverwaltung eingefordert werden. Dieses Bürokratiechaos dauert nun seit elf Monaten an und ist äusserst mühsam.



